Großer Jazz unter freiem Himmel
Wenn sommerliche Abendluft auf erstklassige Live-Musik trifft, verwandelt sich der Konzertgarten des Stadttheaters Glauchau wieder in den stimmungsvollsten Jazzclub der Region. Das 31. Internationale Jazz open Air lädt zu einer mitreißenden Musikerfahrung ein, die traditionelle Grenzen sprengt und die Vielfalt des Genres feiert.
Drei Ausnahmeformationen prägen das diesjährige Programm:
- GULF OF BERLIN: Verbindet urbane Energie mit komplexen Klanglandschaften und modernem Groove.
- NIE WIEDER URKNALL: Überrascht mit improvisationsfreudiger Dynamik und frischen, unerwarteten musikalischen Impulsen.
- DEREK PLAYS ERIC: Bringt eine mitreißende Hommage voller Spielfreude, Witz und meisterhafter Instrumentalkunst auf die Bühne.
Samstag, 22. August 2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Konzertgarten des Stadttheaters Glauchau
GULF OF BERLIN
In dieser Stadt fließt einiges zusammen. Gulf of Berlin geben dem besonderen Mix einen Namen – sie schöpfen aus den afroamerikanischen Quellen der modernen Jazztradition, lassen freies Spiel, Prog Rock, zeitgenössische Kammermusik, Noise, Avantgarde, elektronische Klangkunst, Energie, Humor und ein Quäntchen Undefinierbares einfließen. Das Sextett ist eines der spannendsten und innovativsten Ensembles der aktuellen Berliner Jazz- und Improvisationsszene: Antje Messerschmidt (violin), Gerhard Gschlössl (tb, tuba), Gebhard Ullmann (ts, bcl), Maike Hilbig (b), Jan Leipnitz (dr), Michael Haves (analog live electronics)
NIE WIEDER URKNALL – KLEINE NATURKUNDE IN DREI AKTEN
Eine Performance aus Wort, Bildender Kunst und improvisierter Musik mit dem Chemnitzer Bildenden Künstler Osmar Osten, dem Autor und Lyriker Matthias Zwarg, Burkhard Stöcker sowie dem Perkussionisten Rainer Kleeberg. Gemeinsam nehmen die Künstler Bezug auf die Sprechbilder von O.O. die sich humorvoll und hintersinnig mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur auseinandersetzen. O.O. öffnet sein Werk bewusst für Mehrdeutigkeiten, er zählt lt. MDR Kultur zu den interessantesten und originellsten Künstlern Deutschlands. Wegen seiner postdadaistischen Malerei und seinen ironischen Kurztexten wurde ihm der Hans Plaschke Preis für Kunst und Schrift verliehen.
DEREK PLAYS ERIC (Jazz Preisträger Brandenburg 2026)
Der Name ist Programm und zugleich ein Paradoxon. Er beschreibt eine fiktive Synergie zweier Größen der Musikgeschichte: 1. Derek Bailey, der britische Wegbereiter der Non-idiomatic Improvisation. 2. Eric Clapton, der Inbegriff des Blues-Rock-Hereon, dessen Spiel tief in der Tradition emotionaler Vorhersehbarkeit verwurzelt ist. Ein Power-Trio des modernen Jazz. Die Band (Andreas Willers, Jan Roder, Christian Marien) nutzt die klassische Rockbesetzung (Gitarre, Bass, Drums) und bewegt sich im Freiraum zwischen Derek Bailey und Eric Clapton einerseits und Gentle Giant, John McLaughlin oder Charles Mingus zum anderen.
Eintrittskarten
VVK
Erwachsene: 30,00 Euro
Schüler/Studenten 15,00 Euro
AK:
Erwachsene 32,00 Euro
Schüler/Studenten 16,00 Euro
- Online im VVK buchbar: theater-glauchau.reservix
- Sonstiger VVK: Stadttheater Glauchau/VVK Stellen der Freien Presse
- Veranstalter: Jazzclub Glauchau e.V.
- Unterstützt von: Stadt Glauchau/Kulturstiftung Sachsen/Landkreis Zwickau/Sparkasse Chemnitz
