Kulturamt zieht positives Resümee zur Kindermuseumsnacht 2026
Am vergangenen Samstag strömten Kinder voller Neugier und Vorfreude durch Zwickau – und damit begann ein Abend voller Geheimnisse, Farben und Geschichten: Zur Kindermuseumsnacht verwandelten sich von 16 bis 21 Uhr Museen, Bibliotheken, Theater, Werkstätten und Archive in Bühnen von Spiel und Fantasie. Unter dem Motto „Magie der Nacht“ entdeckten kleine Besucher die Stadt und ihre Kultur auf neue Weise: sie lauschten Erzählungen, tauchten in Kunst und Wissenschaft ein und wurden selbst zu kreativen Gestaltern. Die Veranstaltung war erneut ausverkauft: 1.500 Tickets ermöglichten den Familien, die vielfältigen Mitmachaktionen zu erleben, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre hatten freien Eintritt.
„Die Kindermuseumsnacht ist für uns eine Herzensangelegenheit. Es ist ein unglaubliches Erlebnis zu sehen, wie Kinder mit leuchtenden Augen durch die Stadt ziehen, Geschichten hören, die Welt der Museen erkunden und dabei spielerisch lernen.“
betont Dr. Bianca Dommes, Leiterin des städtischen Kulturamts. Ermöglicht wurde die Kindermuseumsnacht maßgeblich durch die Zwickauer Energieversorgung GmbH (ZEV) und die KMS Krauß | Partnerschaft mbB, die die Veranstaltung seit ihrer Erstauflage im Jahr 2022 unterstützen.
Im ZwischenRAUM der KUNSTSAMMLUNGEN Zwickau Max-Pechstein-Museum wirbelten Farben in der Malschleuder und Stoffstücke wurden zu einzigartigen Kunstwerken.
„Es ist ein Moment voller Magie, wenn Kinder staunend zusehen, wie aus einem weißen Stoffstück ein buntes Unikat entsteht“
berichtet Anne Krzyminiewski, Museumspädagogin der KUNSTSAMMLUNGEN. Im Schüler-Lab der WHZ verschmolzen Wissenschaft und Magie. Schimmerndes Wasser, geheimnisvolle Farben und leuchtende Effekte ließen Experimente zu echten Wundern werden. Kinder sprangen aufgeregt auf, wenn sich Blasen und Farbspiele plötzlich in etwas völlig Unerwartetes verwandelten, und diskutierten miteinander, wie diese Wunder wohl zustande kommen könnten. „Hier wurden Kinder selbst zu kleinen Forschern, probierten Hypothesen aus und versanken dabei völlig in ihrer eigenen Entdeckungswelt“, erzählt Silke Dinger.
Im Puppentheater Zwickau erwachten Figuren aus der Geschichte „Der kleine Tag“ zum Leben: Kinder bewegten sich, lachten, staunten und wurden Teil der Erzählung. In jeder Ecke des Theaters gab es etwas zu entdecken – von funkelnden Lichteffekten bis zu geheimnisvollen Geräuschen, die die Fantasie noch weiter beflügelten. „Es ist faszinierend zu sehen, wie Kinder in unsere Welt eintauchen, mit den Figuren interagieren und ihre Fantasie vollkommen entfalten“, so die Leiterin des Puppentheaters Christine Schmidle.
Die Kinderstadtführung führte die kleinen Besucher in die geheimnisvollen Geschichten Zwickaus: flackernde Lichter, huschende Schatten über alten Mauern und historische Gebäude, die in neuem Licht erzählten. Eltern berichteten, wie ihre Kinder gebannt auf alte Fassaden starrten, leise fragten und voller Staunen von den Geschichten der Stadt erzählten – es war, als würde die Geschichte selbst lebendig werden. „Die Kinder haben mit leuchtenden Augen zugeschaut, gelauscht und die Stadt mit allen Sinnen erfahren“, berichtet die Stadtführerin Sabine Ludwig, „und dabei Neugier und Fantasie voll ausgelebt.“ Ein historischer Busshuttle – betrieben vom Verein Freude des Nahverkehrs Zwickau e. V. – brachte die Besucher komfortabel zwischen den Einrichtungen hin und her.
