BSV unterliegt nach großem Kampf dem Thüringer HC denkbar knapp, 31:32 (14:17)
In der Sparkassen Arena Zwickau kam es am Samstag wie erwartet zum spannenden Ost-Derby zwischen dem BSV Sachsen und dem Thüringer HC, das bereits in den ersten Spielminuten von hoher Intensität geprägt war. Die Thüringerinnen fanden nach einer Viertelstunde zuerst ihren Rhythmus, waren ein ums andere Mal besonders von außen am Kreis erfolgreich und zogen mit fünf Toren davon. Bei den Zwickauerinnen lief noch nicht alles rund und kam Pech dazu, wie in der 22. Spielminute, als Barbara Györi zunächst großartig parierte, aber ihr anschließender Weitschuss aufs leere Thüringer Tor leider vorbei ging. Dennoch hielt der BSV mit viel Engagement das Match offen und kam zur Halbzeit auf drei Tore wieder heran (14:17).
Im zweiten Abschnitt legten die Zwickauerinnen einen Zahn zu und dominierten sogar fortan die Partie. Ausgerechnet in dieser Phase musste Kayo Nakayama in der 34. Minute verletzt auf die Bank, was das Team von Norman Rentsch vor eine zusätzliche Herausforderung stellte. Doch seine Schützlinge kompensierten diesen zwischenzeitlichen Ausfall pravourös.

Zuspiel auf Kaho Nakayama bevor sie zum Sprungwurf ansetzt. Foto: bde/z2000
Im letzten Halbzeitdrittel kehrte die Japanerin aufs Feld zurück und drei Minuten vor Schluss gelang ihr tatsächlich der verdiente Ausgleich zum 31:31. Pure Ekstase, Laola und standing ovations in der vollbesetzten Halle. Das Momentum war auf Seiten der Gastgeber, die Überraschung schien zum greifen nahe. Doch leider brachten die BSV-Frauen ihr letztes Angriffsspiel nicht ins Ziel und so blieb das glücklichere Ende dem THC vorbehalten. Csenge Kuczora riss alle Zwickauerinnen aus ihren Träumen und sorgte letztendlich für den entscheidenden 31:32-Endstand.
Der BSV hatte nach großem Spiel gegen die favorisierten Thüringerinnen ein gerechtes Unentschieden nur knapp verpasst.
