Delegation aus Politik und Wirtschaft des Landkreises Zwickau nach Taiwan gereist.
Die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) unter der Leitung von Prof. Jan Schubert führt gemeinsam mit einer Delegation aus der Politik und Wirtschaft des Landkreises Zwickau Gespräche in Taiwan. Ziel ist es, die Chancen für eine leistungsfähige Zulieferindustrie im Kontext der neuen Chipfabrik des taiwanesischen Halbleitergiganten TSMC in Dresden auszuloten. Diese Investition markiert einen Meilenstein für Sachsen und stärkt entscheidend die bilateralen Beziehungen.
Ab Sommer wird die WHZ über einen eigenen Reinraum im neuen Hochtechnologiezentrum verfügen, um Fachkräfte in Halbleitertechnologien auszubilden. Der Austausch mit taiwanesischen Partnern eröffnet vielversprechende Perspektiven für Kooperationen, die den Strukturwandel in Sachsen aktiv gestalten können.
Stimmen weiterer Delegationsteilnehmer
Jens Hertwig, Präsident der IHK-Regionalkammer Zwickau, und Vizepräsident der IHK Chemnitz, Geschäftsführender Gesellschafter der N+P Informationssysteme GmbH: „Der Austausch mit taiwanesischen Unternehmen zeigt, wie wichtig internationale Vernetzung für unsere Industrie ist. Wir wollen die Region fit machen für Zukunftstechnologien – von Mikroelektronik bis digitale Lösungen. Kooperationen, die wir hier anstoßen, können entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen sein.“
Dr. Frank Löschmann, Gründer und CEO der SisTeam Unternehmensgruppe: „Für Unternehmen in Südwestsachsen ist internationaler Austausch ein Schlüssel zum Erfolg. Die Reise nach Taiwan liefert Einblicke in Märkte und Technologien, die den Strukturwandel in unserer Region entscheidend voranbringen können. Es geht darum, neue Ideen, Netzwerke und Partnerschaften für die Zukunft zu schaffen.“
