
Demonstration der Intraoral-Sonde im Rahmen des Projektauftakts von KARiSO-3D an der Poliklinik für Zahnerhaltung der TU Dresden (Foto: S. Steuer)
Die Diagnose von Karies erfolgt heute meist visuell und per Röntgen, doch frühe oder verdeckt liegende Läsionen bleiben oft unerkannt. Das Projekt KARiSO-3D setzt auf optische Kohärenztomografie (OCT), eine strahlenfreie 3D-Bildgebung, die detaillierte Einblicke in die Zahnhartsubstanz ermöglicht. Eine speziell entwickelte Mundsonde soll präzise und reproduzierbare Diagnosen erlauben. In einer geplanten Pilotstudie werden erstmals systematisch Bilddaten kariöser Läsionen erfasst. Die enge Zusammenarbeit von Zahnmedizinern und Ingenieuren sichert praxisnahe Innovationen, die minimalinvasive Therapien fördern und die Ausbildung verbessern. So wird die Zahnmedizin zukunftsfähig und patientenschonend weiterentwickelt.
