Zur Aufsichtsratssitzung der Volkswagen AG und zu dem vom Konzernvorstand veröffentlichten „Zukunftsplan“, gab Bürgermeisterin Silvia Queck, stellvertretend für die Zwickauer Oberbürgermeisterin folgende Erklärung ab:
„Wir können durch- aber nicht aufatmen. Zum Glück für die Beschäftigten, für Zwickau und die gesamte Region ist vom Aufsichtsrat keine Schließung unseres VW-Werks beschlossen worden. Was der vorgestellte Zukunftsplan für Zwickau mittel- und langfristig konkret bedeutet, kann aktuell kaum eingeschätzt werden.
Wir müssen und werden den eingeschlagenen Weg weiter beschreiten, die Transformation in unserer Region zu begleiten und mitzugestalten. Unter anderem mit dem Masterplan Südwestsachsen werden hier erste ‚Pflöcke‘ eingeschlagen.
Für den Standort werden wir weiterhin kämpfen. Wir erwarten aber auch vom Vorstand und dem Aufsichtsrat des Volkswagenkonzerns transparente und nachvollziehbare Entscheidungen und vor allem ein nachhaltiges und deutliches Bekenntnis zu Zwickau, das klare Perspektiven eröffnet. Hier steht ein hochmodernes Werk, in dem mehrere verschiedene Modelle gefertigt werden können! Und wir hoffen, dass sich Bund und Land weiterhin für Zwickau und Sachsen engagieren – sowohl im Hinblick auf den Strukturwandel als auch für den Erhalt des Werkes.“
