Tristesse in Zwickau
Im Sachsenpokalfinale musste sich der FSV Zwickau dem FC Erzgebirge Aue mit 0:2 geschlagen geben. Trainer Rico Schmitt hatte vorab kaum Hoffnung auf einen Erfolg – seine Einschätzung von nur 1% Siegeschance wirkte sich nicht gerade förderlich auf das Selbstvertrauen der Mannschaft aus. Für Verwunderung sorgte zudem die Trennung des zuletzt brillanten Duos Albert/Zimmermann, die ihre bewährte Backup-Jokerrolle verloren.

Vor dem Anpfiff. Foto: z2000/bde
Auf dem Platz fehlte Zwickau vor dem Tor die Durchschlagskraft, gefährliche Chancen blieben Mangelware. Aue hingegen agierte clever, nutzte zwei rot-weiße Abwehrfehler und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Beide Gegentore fielen lt. dem Manager:
"...viel zu billig."
Die FSV-Fans zeigten großen Einsatz und unterstützten ihr Team bis zum Schluss leidenschaftlich. Doch ausgerechnet im eigenen Stadion vom Erzfeind gestoppt zu werden – und dabei die lange Ungeschlagen-Serie zu verlieren – trifft besonders schmerzhaft.
Die bittere Erkenntnis:
Pokal, Aue und beides zusammen passen erneut nicht für den FSV.
Das Derby zu gewinnen, ist natürlich das Nonplusultra – fast so, als würde man eine Blume im Beton finden. Es zu verlieren, hinterlässt Spuren.
