Tristesse in Zwickau
Im Sachsenpokalfinale musste sich der FSV Zwickau dem FC Erzgebirge Aue mit 0:2 geschlagen geben. Trainer Rico Schmitt hatte vorab kaum Hoffnung auf einen Sieg – seine Einschätzung von nur 1% Siegeschance wirkte sich nicht gerade förderlich auf das Selbstvertrauen der Mannschaft aus. Für Verwunderung sorgte zudem die Trennung des zuletzt brillanten Duos Albert und Zimmermann, die somit ihre bewährte Backup-Jokerrolle verloren.

Auf dem Platz fehlte Zwickau vor dem Tor die Durchschlagskraft, gefährliche Chancen blieben Mangelware. Aue hingegen agierte clever und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Beide Gegentore fielen lt. Rico Schmitt:
"...viel zu billig."
Die Fans zeigten großen Einsatz und unterstützten ihre Teams bis zum Schluss leidenschaftlich.
So bleibt am Ende die bittere Erkenntnis:
Pokal, Aue und beides zusammen passen erneut nicht für den FSV.
