FSV Zwickau besiegt Empor Glauchau und steht im Viertelfinale
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Am Ende zählt nur das Weiterkommen - egal wie?
Diese Device hatte Trainer Rico Schmitt als Device vor dem Spiel ausgegeben. Im Vergleich zum Vorjahr, als Zwickau von Glauchau überrascht wurde, zeigte sich die Mannschaft diesmal von Beginn an hellwach und spielte sehr konzentriert. Die Schwäne bestimmten gegen die zunächst kompakt stehenden Gastgeber in der ersten Halbzeit das Geschehen und führten durch den Doppelpack von Cemal Sezer mit 2:0. Dem 1:0 ging ein Handspiel im Strafraum voraus. Sezer traf sicher vom Strafstoßpunkt. Das 2:0 erzielte er mit einer herrlichen Direktabnahme aus der Distanz (41.). Die beiden Tore fielen folgerichtig. Glauchau konzentrierte sich aufs Verteidigen und kam nur selten vor das gegnerische Tor. Kurz vor der Pause kamen aber die Gastgeber - Pfostentreffer. Empor meldete sich im Spiel an.
Doch Moment mal, FSV und zweite Halbzeit, da war doch was? Die 1. Halbzeit meist spielbestimmend und nach der Pause wird es wacklig. Tatsächlich. Auch im Pokal blieben die Schwäne ihrer Linie treu. Glauchau wurde nach der Pause besser und der Oberligist köpfte in Person von Fabio Anger nach einer Ecke zum 1:2 (51.) ein. Das Tor gab Auftrieb. Glauchau wurde mutiger und stellte Zwickaus Defensive immer wieder vor Probleme. Als Glauchau alles nach vorn warf, hatte Zwickau viel Platz zum Kontern, vergab dabei zwei Riesenchancen aber kläglich. Spannung hoch halten ja, aber doch nicht so. Glauchau durfte somit bis zur letzten Sekunde hoffen, am Ende fehlte aber das nötige Quäntchen Glück zum nächsten Pokalwunder. Und Rico Schmitt durfte tief und erleichtert durchatmen.
Eine Runde weiter - egal wie!
